Die Viermastbark Passat am Priwall in Travemünde

Windjammer · Bark · die Passat

Viermastbark

„Viermastbark", „Windjammer", „Bark" – und mittendrin die Passat, Travemündes Wahrzeichen. Was die Begriffe bedeuten und was dieses Schiff besonders macht.

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Was ist eine Bark?

Eine Bark ist ein Segelschiff mit mindestens drei Masten. An den vorderen Masten trägt sie Rahsegel – das sind die quer zum Schiff stehenden, rechteckigen Segel. Am hintersten Mast dagegen hängen nur Schratsegel, die längs zum Schiff stehen. Diese Kombination macht eine Bark aus und unterscheidet sie vom Vollschiff.

Und eine Viermastbark?

Eine Viermastbark ist schlicht eine Bark mit vier Masten. Größere Barken werden nach der Zahl ihrer Masten benannt: die Viermastbark hat vier, die Fünfmastbark fünf. Je mehr Masten, desto mehr Segelfläche – und desto mehr Kraft aus dem Wind für die großen Frachtsegler.

Was ist ein Windjammer?

„Windjammer" ist der Sammelbegriff für die großen Frachtsegler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Diese Schiffe transportierten unter Segeln Massengüter über die Weltmeere, in einer Zeit, in der die Dampfschiffe sie langsam ablösten. Auch die Passat ist ein solcher Windjammer.

Die Passat: ein Flying-P-Liner

Die Passat wurde 1911 bei Blohm und Voss in Hamburg für die Reederei F. Laeisz gebaut – zusammen mit ihrem Schwesterschiff, der Peking. Sie gehört zu den „Acht Schwestern", den letzten acht Viermastbarken der Laeisz-Flotte, deren Schiffsnamen alle mit „P" begannen. Ihr Stahlrumpf ist rund 115 Meter lang und 14,3 Meter breit. Auf der Salpeterfahrt segelte sie um Kap Hoorn nach Chile.

Museumsschiff in Travemünde

1959 rettete Lübeck die Passat vor dem Abwracken. Seit der letzten großen Renovierung 1998 liegt sie als Museumsschiff am Priwall in Travemünde und ist zu besichtigen. Mehr zu den Schiffen der Trave-Mündung unter Schiffe und zum Wahrzeichen am Ufer unter das Maritim.

geprüft am 10. Juli 2026 Quelle: Wikipedia „Passat (Schiff, 1911)" · Bauart und Geschichte

Häufige Fragen zur Viermastbark

Was ist eine Viermastbark?

Eine Viermastbark ist ein Segelschiff mit vier Masten in der Takelung einer Bark: an den vorderen Masten Rahsegel (quer zum Schiff), am hintersten Mast nur Schratsegel (längs). Ein Beispiel ist die Passat in Travemünde.

Was ist der Unterschied zwischen Bark und Vollschiff?

Beim Vollschiff tragen alle Masten Rahsegel. Bei der Bark trägt der hinterste Mast dagegen nur Schratsegel, die vorderen Masten Rahsegel. Genau dieser letzte Mast unterscheidet die beiden Takelungen.

Was ist ein Windjammer?

„Windjammer" ist der Sammelbegriff für die großen Frachtsegler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die unter Segeln Massengüter über die Weltmeere transportierten. Die Passat ist ein solcher Windjammer.

Wo liegt die Passat?

Die Passat liegt als Museumsschiff am Priwall in Travemünde, an der Mündung der Trave in die Ostsee. Sie ist dort zu besichtigen.

Wie alt ist die Passat?

Die Passat wurde 1911 bei Blohm und Voss in Hamburg für die Reederei F. Laeisz gebaut. Sie gehört zu den letzten acht Viermastbarken der Laeisz-Flotte, den „Acht Schwestern".

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